Wann wurde eigentlich welcher Planet entdeckt?

Beim Hundertjährigen Kalender aus dem 17. Jahrhundert stützt man sich bei der Verbindung Wetterbeobachtung und Astronomie auf sieben Himmelskörper, und zwar auf Mond, Saturn, Jupiter, Mars, Sonne, Venus und Merkur. Also unser Mond, eine Sonne (Stern) und fünf Planeten.

Viel mehr Planeten konnte Mauritus Knauer, dieser entwickelte im 17. Jahrhundert den 100jährigen Kalender, konnte auch nicht nehmen, um diesen Jahre bzw. Wetterbeobachtung zuzuordnen. Viel mehr waren zu seinen Lebzeiten ((1613/14-1664) noch nicht bekannt. Vielleicht nahm er deswegen Mond und Sonne als Himmelskörper mit hinzu, um auf die Zahl sieben zu kommen.

Sieben Himmelskörper für sieben Jahre

Schon sehr lange bekannt waren natürlich die Erde und ihr Mond und die Sonne. Die griechischen Stoiker entwickelten in der Antike folgende Liste:
Erde, Erdmond, Merkur, Venus, Sonne, Mars, Jupiter und Saturn. Diese Liste sortierten sie nach der vermeintlichen Entfernung der Planeten zur Erde. Um die sich scheinbar alles drehte.
Planeten 100jaehriger Kalender

Mit der Erde, die bei den Himmelskörper des 100jährigen Kalenders nicht auftaucht, sind das also genau acht. Und viel mehr war im 17. Jahrhundert tauch nicht bekannt. Galileo Galilei entdeckte 1610 diverse Jupitermonde und in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts wurden von Cassini und Huygens noch Monde des Saturns entdeckt, der erste neue Planet unseres Sonnensystems, der noch nicht in der Antike und noch nicht im 17. Jahrhundert bekannt war, war dann der Uranus, der im Jahr 1781 entdeckt wurde, und zwar von Wilhelm Herschel. Allerdings hielt er diesen 7. Planeten zunächst für einen Kometen. Herschel entdeckte in der Folge noch weitere Monde des Uranus und später auch zwei Monde des Saturn.

Entdeckungsjahre der Planeten

Endeckungsjahre Planeten
Schon in der Antike bekannt: Jupiter, Saturn, Merkur, Venus, Mars.
1781: Uranus
1846: Neptun
1930: Pluto (wobei dieser ja seinen Planetenstatus inzwischen verloren hat).

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